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Erziehung von Familienhunden


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Welpenerziehung


Jeder der schon einmal einen Welpen großgezogen hat weiß, dass irgendwann gewisse Probleme auftauchen. Eigentlich sind das auch gar keine Probleme, sondern ganz normales Hundeverhalten. Wir müssen dem Hundekind einfach zeigen, was wir vom Zusammenleben mit ihm erwarten. Wegsperren und Isolation sind keine endgültige Lösung. Warum wollte man sich auch einen Hund anschaffen, wenn man ihn dann alleine in den Garten sperrt? Und ja, Hunde kauen auf allen möglichen und unmöglichen Dingen herum, graben den Garten um, bellen und springen an an uns hoch.

Natürlich gebietet der gesunde Menschenverstand unseren frisch erworbenen Welpen nicht frei und unbeaufsichtigt im Haus laufen zu lassen, sondern ihn auf einen bestimmten Raum zu begrenzen. Bis er die Hausregeln kennt, ist er dort einfach besser aufgehoben. Aber dabei handelt es sich um eine kurzfristige Managemntlösung, bis wir dem neuen Mitbewohner "erklärt" haben, was angemessenes Verhalten ist.

Jedem Welpenbesitzer sollte klar sein, dass Hunde sich eben wie Hunde benehmen. Auf Sachen herumbeissen, Graben, Bellen, wilde Begrüßungsszenen etc. - das sind alles Verhaltensweisen, die wir unseren Hunden weder wirklich abgewöhnen können, noch sollten. Genau so gut könntren wir versuchen, einem Hund beizubringen, nicht mehr mit dem Schwanz zu wedeln. Aber wir können unseren Hund beeinflussen, wo und in welchem Ausmaß diese Aktivitäten akzeptabel sind.

Dies ist auch der Grund, warum Trainingsmethoden, die auf Strafen und Vermeidung abzielen, relativ ineffektiv sind und oftmals mehr Probleme erzeugen, als sie eigentlich lösen sollten. Leider scheint es in der menschlichen Natur zu liegen, über alles zu jammern, was schief läuft, und vieles Gute zu ignorieren. Statt unseren Welpen zu zeigen, was wir von ihm erwarten, bestrafen wir sie dann für die gemachten Fehler - und der arme Welpe weiß nicht einmal, was denn nun eigentlich falsch gelaufen ist. Denn für ihn ist sein Verhalten völlig logisch und angemessen.

Strafe funktioniert aber nur, wenn der Welpe ohne Ausnahme jedes Mal bestraft wirtd, wenn er etwas Flsches tut. Wenn er nur einmal davonkommt, dann haben wir schon verloren. Statt zu begreifen, dass sein Verhalten grundsätzlich unerwünscht ust lernt er nur, dass das Verhalten in Gegenwart seinen Besitzers gefährlich ist. Und schlimmstenfalls assoziert der kleine Hund die Strafe nun auch noch mit sienem Herrchen - nicht gerade die besten Voraussetzungen für den Aufbau einer guten Bindung.

Es ist viel einfacher den Hund für das zu belohnen, was er richtig macht - und damit übermitteln wir auch gleichzeitig die Information, was denn nun "richtig" ist. Am Beispiel Stubenreinheit kann man dies gut verdeutlichen: es gibt Tausend Stellen, an denen der Welpe nicht urinieren soll: hinter dem Sofa, auf dem weichen Schlafzimmerteppich, im Kinderzimmer hinter dem Schrank, auf der Fussmatte... Es gibt EINE richtige Stelle: draussen, an einer bnestimmten Stelle im Garten oder an der Strassenecke (wo wir die Hinterlassenschaften unseres Hundes auch gleich beseitigen können).

Wie erziehe ich meinen Welpen also am einfachsten? In dem ich

  1. Das potentielle Problem durch geeignete Managementmethoden gar nicht erst entstehen lasse, also meinem Welpen geeignetes Kauspielzeug anbiete, ihn regelmäßig zum gewünschten Baum führe oder den Welpen von der Tür fernhalte wenn Besuch kommt und er der angemessenen Begrüßung noch nicht mächtig ist.
  2. Ich meinem Hund angemessene Alternativen aufzeige, wo er seinen natürlichen Verhaltensweisen nachgehen kann, also ihm eine "Buddelecke" im garten einrichte oder ihn absitzen lasse, damit er meinem Besucher begrüßen kann.
  3. Ich den Welpen am Anfang jedes Mal belohne, wenn er sich angemessen verhält, also an der richtogen Stelle eliminiert, sich ein Kauspielzeug aus der Spielzeugkiste holt oder sich setzt, wenn ein Freund ihn begrüßen möchte.

Wenn man so vorgeht, sind Strafen selten nötig. Hunde sind Opportunisten, warum sollte Ihr Welpe am Besucher hochsprinbgen, wenn ihm das die gewünschte Aufmerksamkeit nicht bringt. Wenn er sich dagegen brav hinsetzt, gibt es vielleicht sogar noch einen Leckerbissen obendrein. Zu Beginn der Ausbildung müssen Sie Ihre Umwelt natürlich so manipulieren, dass der Hund nichts falsch machen kann. Im Laufe der Zeit können dann diese Situationen immer schwieriger werden, Ihr Hund wird sich trotzdem für die richtige Möglichkeit entscheiden.

Stubenreinheit

Spielbeissen

Tranbsportkiste

Knabbern

Buddeln

Bellen

Anspringen



Beagle

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