Giftköderprävention

Verbotswort

Giftköderprävention

Hinter diesem etwas sperrigen Titel verbirgt sich eins der wichtigsten Dinge, die Sie Ihrem Hund beibringen können; etwas nicht aufnehmen, etwas ausspucken, etwas komplett meiden. Wenn man mich bis vor einem Jahr gefragt hätte, was das wichtigste Signal ist, was ich meinem Hund beibringen würde, so war meine Antwort immer: „ein zuverlässiger Abruf, weil ich meinem Hund damit mehr Freiheiten gewähren kann“.

Im Zeitalter der Giftköder hat aber leider auch das Verbotswort oder Abbruchswort große Wichtigkeit erlangt. Aber auch mit weniger ernstem Hintergrund ist ein Verbotswort bereits im Welpenalter wichtig, denn man kann verhindern dass der Kleine alle möglichen Dinge aufnimmt, die vielleicht nicht gut für ihn sind oder die eigene Einrichtung oder Katze vor unberechtigtem Zugriff retten. Auch das Abgeben von Gegenständen hat nicht nur im Zusammenhang mit Spiel und Spaß eine gewisse Bedeutung, sondern lehrt den Hund auch dass es sich nicht lohnt Ressourcen zu verteidigen.

Und in Bezug auf Giftköder und sonstigem Unrat kann man seinem Hund natürlich auch gleich ein Meideverhalten auftrainieren, à la „Friss niemals etwas ohne meine ausdrückliche Erlaubnis vom Boden!“, oder im Fall eines Besuchshundes, „Nimm niemals etwas von Fremden ohne meine ausdrückliche Erlaubnis!“

Diese drei Verhalten bauen wir in diesem Modul sorgfältig auf, denn hier ist Zuverlässigkeit von größter Wichtigkeit. „Eigentlich kann er das“ reicht hier nicht aus. Aus diesem Grund ist das Ausgeben von Futter und/oder Spielzeug und das Abwenden von einem Reiz (Verbotswort) auch wichtiger Bestandteil der BHV-Hundeführerscheinprüfung, und dort auch oft die Zitterübung.
Verbotswort/Ausgeben (Modul Stufe 1)
Voraussetzungen: Ihr Hund zeigt keine Aggression gegen Menschen oder Artgenossen, insbesondere in Bezug auf Ressourcen

Verbotswort

Ort: Irmenach
Wann: April 2016, Donnerstags 18:30 Uhr
Termine: 07.04., 14.04., 21.04. und 28.04.

Kosten: 50,- €

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